Ein guter Start in den Tag ist wichtig, damit man den Alltag entspannt und mit Freude meistern kann.
Wie man diesen guten Start in den Tag erreichen kann und wie Yoga dabei hilft, darüber soll der folgende Artikel einen Überblick bieten.
Es gibt Strategien, die hilfreich sein können, um einen guten Start in den Tag zu haben.
Grundpfeiler dafür ist, das man eine erholsame Nacht mit ausreichend Schlaf hinter sich hat.
Aber allein das Konzept von 7 bis 8 Stunden Schlaf reicht nicht aus. Wichtig für einen guten Start ist auch, das man möglichst immer zur gleichen Zeit aufsteht, auch am Wochenende.
Für den Start in einen guten Tag ist es außerdem empfehlenswert, dass man nach Möglichkeit nicht von dem lauten, abrupten Klingeln des Weckers geweckt wird. Sehr gut sind Wecker, die mit der Lieblingsmusik ausgestattet werden können, oder, noch besser, so genannte Tageslichtwecker, die einen künstlichen Sonnenaufgang im Schafzimmer erzeugen.
Überhaupt spielt (Tages-)Licht eine wichtige Rolle beim Starten in den Tag. Man sollte sich am besten sobald wie möglich nach dem Aufwachen frischer Luft und Tageslicht aussetzen, das ist für den Körper das Startsignal schlechthin, Besonders gut ist es, wenn man Licht und Luft dann noch mit Bewegung kombiniert um den Kreislauf in Schwung zu bringen. Yoga empfiehlt sich hier besonders, denn dadurch werden nahezu alle Zellen im Körper, alle Gelenke und alle Muskeln geweckt und beweglich und startklar gemacht.
Für einen guten Start in den Tag ist es also besonders sinnvoll, Yoga im Garten, auf dem Balkon oder am offenen Fenster zu praktizieren.
Einer der besten Übungsabläufe für einen guten Start in den Tag mit Hilfe von Yoga, ist der Sonnengruß. Die Abfolge dieser Asanas, mehrfach hintereinander geübt, aktiviert jeden Teil des Körpers und macht startklar für einen guten Tag.
Des Weiteren empfiehlt es sich, direkt nach dem Aufstehen ca. einen halben Liter stilles Wasser zu trinken. Das erfrischt und macht munter und gleicht außerdem den Flüssigkeitsverlust gut aus, den man während der Nacht hatte.
Kaffee und schwarzer Tee sind als Starter in den Tag deshalb so beliebt, weil zum einen das enthaltene Koffein anregend wirkt, zum anderen die enthaltenen Bitterstoffe und die Wärme die Verdauung aktivieren.
Yoga Praktizierenden wird davon aber abgeraten. Eine gute Alternative, die einen ähnlichen Wacheffekt hat, ist Ingwerwasser oder -tee. Dazu einfach einige Scheiben frischen Ingwer in einem Liter Wasser aufkochen und etwa 10 Minuten ziehen lassen. Insbesondere an nasskalten Tagen ist dieses Getränk zu empfehlen, da es zusätzlich eine keimtötende Wirkung hat.
Was oft unterschätzt wird, aber dennoch als Grundlage für einen gute Tag wichtig ist, ist das Frühstück. Dadurch wird auch den Organen der Start in den Tag signalisiert und man bekommt die notwendige Energie um richtig durchzustarten.
Empfehlenswert ist ein ausgewogenes Frühstück, das sowohl Obst oder Gemüse, als auch Kohlenhydrate und Milchprodukte enthält. Ein Müsli mit verschiedenen Vollkornflocken, Milch oder Joghurt und Früchten schmeckt nicht nur gut und macht lange satt, sondern enthält auch viele Vitalstoffe, die den Tagesstart leichter machen. Wer es lieber herzhaft mag, kann auch zu einem Vollkornbrot oder -bötchen mit Quark oder Frischkäse und beispielsweise Tomaten greifen. Wer direkt nach dem Aufstehen noch keinen Appetit hat, sollte zumindest etwas trinken und sich für später ein Brot und etwas Obst mitnehmen.
Welche Alternative man wählt um den Tag angenehm und gut zu starten, bleibt einem selbst überlassen. Sehr gut ist es, wenn man sich Rituale zurechtlegt, die man jeden Morgen wieder als Tagesstarter einsetzt. Dadurch wird das Aufstehen nach einiger Zeit viel leichter und die Aufwachphase weniger schwer fallen.