Yoga zur Vermeidung von Frühgeburten

Yoga zur Vermeidung von Frühgeburten

Neuer Beitragvon Christina W. 1977 am Mo 25. Mai 2009, 12:24

In den letzen Jahren mehren sich die Fälle von Frühgeburten.

Die Gründe dafür sind vielfältig: Das steigende Alter der werdenden Mütter, Koffein- und Nikotinkonsum, Über-, bzw. Untergewicht in der Schwangerschaft, Stress, ein problematisches Umfeld oder auch künstliche Befruchtung und Mehrlingsschwangerschaften.

Um das Risiko einer Frühgeburt zu mindern oder sogar zu vermeiden, erhält die Schwangere alle Arten von Ratschlägen. Häufig ist es allerdings nur die lapidare Bemerkung, man solle mobil bleiben.

Sicher liegt diesem Rat eine Wahrheit zugrunde, doch statt sich willkürlich auf Tanzen, Spazierengehen oder Schwimmen zu beschränken, oder auch einen zeitlich befristeten Schwangerschaftsgymnastik-Kurs zu absolvieren,sollte die Schwangere vielleicht doch lieber einen Hatha-Yoga, bzw. Bhramari-Kurs ins Auge fassen.

Hatha-Yoga, auch als Vater aller Yoga-Arten bekannt, schenkt der werdenden Mutter Kraft und Energie. Beides ist im Verlauf der, zumindest zum Ende hin, ermüdenden Schwangerschaft eine immense Erleichterung im Alltag.

Bhramari, übersetzt: Die Hummel, bietet einen ähnlichen Effekt, unterscheidet sich allerdings durch die Atemübungen die ihm auch seinen lustigen Namen gegeben haben.

Für welche Art des Yogas man sich aber auch entscheidet: Laut einer dänischen Studie verringert es das Risiko von Frühgeburten und Untergewicht beim Neugeborenen um ca. 40%. Dabei ist nicht von Belang, wie häufig oder lange Yoga praktiziert wird, die Übungen sollten jedoch in regelmäßigen Abständen absolviert werden.

Die genauen Ursachen der Prävention durch Yoga ist bisher nicht genau erforscht. Es wird allerdings mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen, dass Yoga:

-den Blutfluss zur Planzenta verbessert
-die Übertragung mütterlicher Stresshormone auf das Kind vermindert
-die Ausschüttung geburtseinleitender Hormone hemmt

Mit Yoga kann man in der Schwangerschaft also auf gar keinen Fall etwas verkehrt machen. Es ist sicher, effizient und mindert das Risiko von Komplikationen.
Christina W. 1977
 
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Registriert: Mo 25. Mai 2009, 08:18

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